Bremen – ein Experiment

5 Damen – davon 3 Torwärte, 2 Youngster, 2 Trainer und  2 Fans fuhren am ersten Januarwochenende nach Bremen zum traditionellen Neujahrsturnier. 8 Damenmannschaften spielten in 2 Hockeyhallen bei einer Spielzeit von sehr langen 25 Minuten pro Spiel um den Pokal.

Wie immer viel zu früh am Samstagmorgen war Abfahrt nach Bremen.

Das erste Spiel wurde gegen die Damen vom ETV aus Hamburg bestritten. Sabine und Naska rückten aus dem Tor aufs Spielfeld und Ariane übernahm die Aufgabe zwischen den Pfosten. Svenja konnte durch einen langen Pass nach vorne schnell das 1:0 erzielen. Zsuzsa verlängerte auf 2:0 und Naska schoss das 3:0. Das erste Ziel des Turniers war bereits erreicht- wir wollten nicht mit 0 Punkten nach Hause fahren. Hannah und Emma aus der Jugend überzeugten bereits hier durch ihre tolle Abwehrleistung.

Spiel Nr. Zwei ging gegen die KamuElsen. Unsere Verteidigung konnte mit dem höheren Druck der Gegnerinnen gut umgehen, doch so recht kamen wir nicht hinten raus. Zsusza machte den Ehrentreffer für das 1:2.

Das schwierigste Spiel wurde gegen die Gastgeberinnen vom Hockeyclub Schwarz Weiss Bremen bestritten die erneut unsere Verteidigung von Anfang an sehr unter Druck setzten. Mit bereits 50 Minuten Spiel in den Beinen fiel uns das immer schwerer und wir verloren 0:4 und wurden 3. in unserer Gruppe.

Nachdem wir unseren Krümel abends am Buffet abgegeben hatten wurde der drohende Muskelkater dann auf der Party weggetanzt.

Nach einer kurzen Nacht gab es ein sehr spannendes Spiel gegen die Damen vom Moerser TV. In einer kurzen Ecke legte Svenja auf Naska ab und es stand 1:0. Moers konnte ausgleichen, und so ging es nach Abpfiff ins 7m Schießen. Ariane hielt super auf der Linie. Naska konnte erneut (fraglich) punkten, wodurch weitere Schützen ran mussten. Waren die „Kleinen“ doch recht aufgeregt und schüchtern, konnte gerade Emma als Jüngste Rostock den Sieg sichern und somit das Spiel um Platz 5.

Das verlief dann wiederum nicht ganz so wie geplant gegen eine recht starke Mannschaft aus Berlin. Für Platz 5 hat es dann nicht gereicht, Berlin gewann mit 3:2. Naska und Zsuzsa trafen erneut in einer schönen Kombination.

Dank unserer wirklich furchtlosen jungen Verteidigung ist das Experiment geglückt. Auch Sabine zeigte, dass sie als Feldspielerin nicht viel verlernt hat. Fünf mal 25 Minuten durchspielen ist zwar hart aber machbar-hier ein besonders großes Kompliment an Zsuzsa die das auch noch ausgerechnet auf der Mittelposition durchgezogen hat! Vielen Dank auch an der Stelle wie immer an Krümel der für uns die Spiele gepfiffen hat (du hast uns wahrscheinlich seeeehr viel Diskussion erspart) und an Thomas der sich immer wieder furchtlos mit einer Damenmannschaft zu solchen Events traut!

Es spielten:

Hannah Blaschke, Svenja Klempien, Ariane Kruse, Naska Moog, Emma Rebuschat, Sabine Spiller, Zuszsa Pozorski

Auch mit dabei: Uwe Krümmling, Suzanna Ludley, Thomas Krüger

Bericht: Naska Moog

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