Rostocker Senioren auf dem 30. Christstollen-Turnier in Dresden

Am 29. November trafen sich 15 Teams aus 10 Städten zum 30. Christstollen-Turnier in Dresden. Wie so oft waren auch die Senioren der HSG Uni Rostock dabei. Mit typisch hanseatischer Spielfreude erwiesen wir uns als respektable Gegner. Bis auf die Partie gegen Schwerin gingen alle Spiele mit nur einem Tor Unterschied sehr knapp aus. Der Dank an dieser Stelle gilt unserem Schweriner Gast-Keeper, der gehalten hat, was haltbar war.Gastgeber Dresden erhielt gleich zu Beginn eine Kiste mit frischem Räucherfisch, verwechselte diesen Bestechungsversuch jedoch leider mit einem Gastgeschenk und erkämpfte sich einen knappen Heimsieg. Unser bestes Spiel zeigten wir zum Schluss, als wir die Mannschaft des TGS Vorwärts Frankfurt buchstäblich in letzter Sekunde besiegten und uns somit einen einstelligen Tabellenplatz sicherten. Besonders bemerkenswert war das letzte Tor: Ein Strafstoß, der von der Latte nach vorne abprallte, dann aber noch so viel Rückwärtsdrall besaß, dass er doch noch gewinnbringend ins Tor rollte.

Da der Gesamtsieg nicht unser erklärtes Ziel war, haben wir uns mehr auf die Sonderpreise für Stil konzentriert. Den Extrastollen für außergewöhnliches Offensivverhalten (keine Tore im gesamten Turnier), den wir noch im Vorjahr gewonnen hatten, mussten wir dank eines erfolgreichen 9-Meters rasch abschreiben. Stattdessen sammelten wir 2 Extrapreise für präzise getimte Tore (das 22. und 88. Tor des Turniers).

Abseits des Turniers hatten wir eine schöne Zeit in Dresden. Das traditionelle Rahmenprogramm aus Röstbrätle-Essen, Küchenparty in der Pension und großer Abschlussfeier im Feldschlösschen-Stammhaus mit fast allen Mannschaften wurde von einem Besuch des Dresdener Strietzelmarktes abgerundet. Während des Turniers besuchten unsere Spielerfrauen den Weihnachtsmarkt der Festung Königstein, für nächstes Jahr ist ein Opernbesuch fest eingeplant.

Insgesamt war das Dresdner Christstollen-Turnier eine sehr gelungene Veranstaltung. Alle Mannschaften kämpften spiel- und einsatzfreudig und es gab keine Verletzten zu beklagen. Die Organisation und Verpflegung war sehr gut. Es freut uns sehr, dass sich ein Nachfolger für Organisator Peter Ruider gefunden hat und es ein 31. Turnier geben wird, zu dem wir bereits eingeladen sind. Eine weitere Turniereinladung erhielten wir von unseren tschechischen Freunden aus Pilsen, die wir natürlich ebenfalls gern angenommen haben. Später mehr hierzu.

7 Dinge, die wir gelernt haben:

  • Knapp daneben ist das Gegenteil von jenau druff
  • Autos mögen keine Kanten
  • Ein Gentleman sollte immer etwas Eis dabei haben
  • Neue Schläger probiert man nicht im Turnier aus
  • Mit „Atemlos“ weckt man keine tschechischen Torhüter
  • Das Navi im Auto hat nicht immer Recht
  • Wirklich fangfrischen Fisch gibt’s nur an der Ostsee

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